Was ist ein Pflichtverteidiger?

Was ist eine Pflichtverteidigung? Bei der Pflichtverteidigung wird ein Rechtsanwalt dem Beschuldigten als Verteidiger beigeordnet. Der Beschuldigte bekommt zunächst die Gelegenheit, dem Gericht mitzuteilen, wen er sich als Verteidiger beiordnen lassen möchte. Falls er keinen Verteidiger vorschlagen kann, wird ihm vom Ermittlungsrichter ein Verteidiger beigeordnet. Eine solche Pflichtverteidigung kommt im Regelfall nur in Betracht, wenn Untersuchungshaft besteht, eine Freiheitsstrafe von über einem Jahr droht oder die Sache ausnahmsweise rechtlich schwierig ist - schwierig aus der Sichtweise von Gericht und Staatsanwaltschaft und nicht aus Sicht des Beschuldigten. In allen anderen Fällen wird keine Beiordnung eines Verteidigers erfolgen, auch wenn der Mandant…

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Rechte und Pflichten als Zeuge

Was für Rechte und Pflichten habe ich als Zeuge? Ihre Aussage als Zeuge kann ein wichtiger Beweis sein. Es ist IhreAufgabe, so genau wie möglich wahrheitsgemäß auszusagen, was Sie tatsächlich gesehen und gehört haben. Es ist aber nicht Ihre Aufgabe, zu spekulieren, Schlussfolgerungen zu ziehen oder Ihre Meinung zu einem Vorfall mitzuteilen. Dies zu trennen kann schwierig sein. Wenn Sie als Zeuge aussagen – und Sie kein Auskunftsverweigerungs- oder Zeugnisverweigerungsrecht wahrnehmen können oder wollen -  beachten Sie, dass Sie das Protokoll Ihrer Zeugenaussage wirklich gründlich durchlesen: Ungenauigkeiten oderMissverständnisse im Protokoll können später nur schwer korrigiert werden. Sie sind auch verpflichtet,…

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Rechte und Pflichten als Beschuldigter
Quelle: www.anwaelteheilbronn.de

Rechte und Pflichten als Beschuldigter

Jeder Bürger hat ein Schweigerecht. Warum sollte ich vorerst davon Gebrauch machen? Niemand ist verpflichtet, sich selbst zu belasten. Allerdings bedeutetdies nicht, dass die Ermittlungsbehörden nicht gerne bereit sind, Erklärungenaufschreiben, die im späteren Verlauf des Verfahrens tatsächlich für Sie belastendsind. Schweigen Schweigen ist kein Schuldeingeständnis und es schadet auch nicht, lieber später als zu früh eine Erklärung abzugeben. Viele Bürger denken, für eine verwertbare Aussage müsste ein förmliches, von ihnen unterschriebenes Vernehmungsprotokoll aufgenommen werden – tatsächlich sind Gerichte und Staatsanwaltschaften häufig bereit, Aktenvermerke oder Aussagen von Polizeibeamten das gleiche Gewicht beizumessen wie einerförmlichen Vernehmung. Wenn ein Polizeibeamter Monate später in…

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